Sunday, November 28, 2010

welch ein traurig Lied

Animiert das traurigste Lied zwar zu allerlei Kreativem, so hinterlässt es jedoch auch stets ein leeres Gefühl.
Trotz aller Beherrschtheit und dem Wissen um die eigene Zukunft, zumindest um den Weg dahin, gleicht es dennoch einem irren Schauspiel.
Erinnerungen an die guten Momente und das Bewusstsein warum die Melodie dieses traurigsten Lieds entstand, fühlen sich zerrissen an - als sei man ein heiß begehrtes Shirt im Sommerschlußverkauf-Gewühl.
Man bittet, hofft und fleht. Und ist es doch der ehrlichste Moment im Leben so zu denken, fühlt man sich blass, erbärmlich - ohne Stil.

Die Hoffnung auf eine Chance - gleichwohl man sie nicht verdient, erschleicht sich leise ihre Chance im Gemüt.
Die Basstöne des Liedes übertönen die Klänge im Dur, die man verzweifelt zu hören sich bemüht.
Allein sie werden langsam wieder lauter, aus dem Traurigen wird Freude, werden Freunde, wird Vertrauen.
Es gilt auf zu bauen, was sich Optimismus nennt.
Wer das vergisst, macht aus seinem traurig Lied, ein traurig Leid,
das man selbst nicht mehr erkennt.

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